Im April besuchten unsere 9. Klassen traditionell wieder die britische Sprachenschule in Ramsgate. Neben abwechslungsreichen Unterrichtseinheiten genossen unsere Schülerinnen und Schüler die Vorzüge des englischen Wetters, das wieder - entgegen aller Vorurteile - toll war.  Ausflüge nach Broadstairs, London und Canterbury rundeten die Bildungsreise ab. Besuche der Kathedrale in Canterbury, des Imperial War Museums sowie der National Gallery in London beeindruckten unsere Schüler nachhaltig.


 

 

 

 

 

 

 

 

 Konstantin Fritz – ein Schüler, der mit seinen Lesekünsten überzeugen kann


Auch in diesem Jahr fand der Lesewettbewerb der mittelfränkischen Wirtschaftsschulen statt. Durchgeführt wurde der Wettbewerb an der Staatlichen Wirtschaftsschule in Bad Windsheim, die den Vorjahressieger stellte.

Damit unsere Schule hervorragend repräsentiert werden konnte, wurde zunächst am 9. März 2017 ein schulinterner Wettbewerb durchgeführt, an dem sechs Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Lukas Breiter, Konstantin Fritz und Nick Hilpert vertraten die Klasse 7A; Michelle Dragon, Simon Stiegel und Sina Türk gingen für die Klasse 7B an den Start. Der Wettbewerb bestand aus zwei Runden: Zunächst wurde ein von den Schülerinnen und Schülern selbst gewählter Text vorgetragen, im zweiten Teil des Wettbewerbs mussten die Siebtklässlerinnen und Siebtklässler zeigen, ob sie auch mit unbekannten Texten umgehen können, d.h. diese sicher und ansprechend betont vorlesen.

Die Jury, die aus der Deutschlehrerin Lisa Keilwerth und dem Englisch-lehrer Herrn Hümmer bestand, kürte als Sieger des schulinternen Wettbewerbs Konstantin Fritz, der besonders deshalb überzeugen konnte, da er es meisterlich verstand, seine Stimme den verschiedensten Rollen anzupassen. Um seine Freude am Lesen weiterhin zu unterstützen, erhielt er von der Buchhandlung „Leseland“ in Dinkelsbühl ein Überraschungsbuch.

Am Lesewettbewerb der mittelfränkischen Wirtschaftsschulen nahmen insgesamt acht Schulsiegerinnen und –sieger teil. Auch hier stellte Konstantin seine Lesefähigkeit unter Beweis, denn auch diese Jury konnte er überzeugen: Er gewann den dritten Platz hinter Bad Windsheim, wo somit im nächsten Jahr erneut der Wettbewerb ausgerichtet wird, und Gunzenhausen.

Wir gratulieren Konstantin zu seinem Erfolg und sind begeistert, dass er unsere Schule so hervorragend repräsentiert hat.

Lisa Keilwerth


 

 

 


Enthüllung der Plakette „Strategische Schulpartnerschaften“ -

Feierliche Überreichung der Europass-Dokumente


Die von der Kultusministerkonferenz an unsere Schule verliehene Auszeichnung wurde nun von Landrat Dr. Jürgen Ludwig enthüllt. Die Plakette „Strategische Schulpartnerschaften“ wurde für das durch Fördergelder der Europäischen Union (Erasmus Plus) geförderte Projekt „Sport Events Make Friends“ unserer Schule verliehen. Im Rahmen der Feier bekamen unsere Schüler außerdem die Europass Dokumente überreicht, die die Beteiligung an der Erasmus Plus-Mobilität nach Stockholm, Schweden offiziell bestätigen. Dieser „Europass Mobility“ wird nur an Schüler vergeben, die an derartigen Projekten teilgenommen haben und im europäischen Ausland an Projekten mitgewirkt haben.
Zeitungsartikel FLZ:

 

 

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EVERY CONNECTION COUNTS -
Beeindruckende Werksbesichtigung bei
TE Connectivity

 

Einen Blick hinter die Kulissen der Firma TE Connectivity in Wört durften die Schüler/innen der Klassen 9 und Z10 im Rahmen des Wirtschaftslehreunterrichts werfen.

TE Connectivity ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen mit einem Umsatz von 12 Milliarden US-Dollar. Der Konzern entwickelt, fertigt und vermarktet moderne Steck­verbinder- und Steckverbindersystem-Technologie für Standard-Anwendungen sowie für spezielle Applikationen für Kunden in über 150 Ländern aus der Automobil-, Haushalts­geräte- und Investitions­güterin­dustrie sowie der Computer und Unterhaltungselektronik.

Bei einer Werksführung in Kleingruppen bekamen die Schüler/innen unmittelbare Einblicke in den aufwendigen und vielfältigen Produktions­prozess. Schrittweise erlebten sie die Herstellung der hochleistungsfähigen und innovativen Produkte. Die Geschwindigkeit und Präzision bei der Herstellung der Halbfabrikate waren für die Schüler sehr beeindruckend.

Zudem informierten sie sich über die vielfältigen Berufe und Ausbildungs­möglichkeiten sowie dualen Studienmöglichkeiten bei TE Connectivity.

In einer abschließenden Präsentation über den Weltkonzern wurde den Schülern klar, dass Verbindungstechnologie und Sensorik in der heutigen, zunehmend vernetzten Welt eine Schlüsselrolle darstellen, ganz nach dem Motto des Konzerns
„In a world where everything is connected, every connection counts“.


D. Mahler-Lindenmeier










„KITCHENS FOR LIFE MADE IN GERMANY“ -

Einblick in die breite Ausbil­dungspalette bei Küchen Schüller


Im Rahmen der Berufsorientierung unternahmen die 9. Klassen der Wirtschaftsschule Dinkelsbühl eine Betriebsbesichtigung bei Schüller Küchen.

Schüller ist ein international tätiges Unternehmen, das mit über 1.240 Mitarbeitern im frän­kischen Herrieden jährlich mehr als 100.000 Küchen fertigt. Dabei wird bei jedem Exemplar auf individuelle Kundenwünsche eingegangen und gleichzeitig auf eine umweltorientierte und nachhaltige Produktion geachtet.

In der Verwal­tung und Produktion gibt es über 70 Auszubildende. Mit mehr als 10 ver­schie­denen Ausbil­dungsangeboten und mehreren dualen Studiengängen bietet Schüller eine breite Palette an beruflichen Möglichkeiten.

Bei der Betriebsbesichtigung hatten unsere Schüler/innen die Gelegenheit, das vielfältige Ausbildungsprogramm bei Schüller aus erster Hand kennenzulernen. Bei einem Rundgang durch die Firma konnten sie den Azubis bei ihren Tätigkeiten über die Schulter schauen. In der Lehrlings­werkstatt z.B. lernten sie die vielfältigen Anforderungen an den Beruf des Schrei­ners oder Mecha­tronikers ken­nen­. Im Lager wurden ihnen die wichtigsten Aufgaben der Fach­kraft für Lagerlogistik gezeigt.  Auch im kaufmännischen Bereich ist bei Schüller eine Ausbildung möglich, wie z.B. zum/r Industrie­kauf­mann/-frau oder zum/r Fachinformatiker/-in.

Die Personalabteilung betonte, dass man während einer Ausbildung bei Schüller ein breites Wissen und vielfältige Fertigkeiten für den späteren beruflichen Einsatz erwirbt. Interesse und Engagement sind dabei die wesentlichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Be­rufsweg. 
Den informativen und abwechslungsreichen Vormittag rundete ein Über­blick über die Ent­wicklung der Firmengeschichte und ein Rundgang durch die Küchenausstel­lungsräume ab.
Diese Einblicke in die betriebliche Praxis sind für unsere Schüler/innen eine wertvolle Unter­stützung bei ihrer eigenen Be­rufswahl.

Herzlichen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Schüller, dass sie uns diesen Besuch ermöglicht haben.

D. Mahler-Lindenmeier














"Schüler lernen mit Schülern" – Tutoren unterstützen die Ganztages­betreuung


Eine feste Institution im Schulleben unserer Schule sind seit mehreren Jahren unsere Schü­ler­­tutoren. Seit dem Schuljahr 2016/17 hat sich deren Aufgabenfeld noch einmal erweitert. Neben dem Planen und Durchführen verschiedenster Veranstaltungen für unsere Jüngsten, unterstützen unsere Tutoren in enger Zusammenarbeit mit der Ganztagesbetreuung die 6. Klässler jetzt auch regelmäßig beim Erledigen der Haus­aufgaben.

Schülerinnen und Schüler aus den Vorabschlussklassen, die gute Noten in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Betriebswirtschaftslehre oder Rechnungswesen haben, helfen als Tutoren den Schülern der unteren Jahrgangsstufen. Die Teilnahme ist frei­willig!           

Die Idee dabei ist, dass Schüler Dinge oft ganz anders erklären können als Lehrer oder Eltern und es Jugendlichen häufig leichter fällt, einen Mitschüler um Hilfe zu bitten. So entwickelt sich ein "Lernen auf Augenhöhe" innerhalb einer Kleingruppe.

Während die teilnehmenden Schüler so in lockerer Atmosphäre vom Wissen Gleichaltriger profitieren, kann sich der Tutor ganz nach dem Prinzip "Lernen durch Lehren" im Auffrischen und Vertiefen seines eigenen Wissens üben. Die Schülertutoren kennen den Stoff und kön­nen auf spezifische Fragen speziell eingehen.

Sie erfahren dadurch eine Bestätigung ihrer fachlichen Fähigkeiten, erlernen sozial­kompe­tentes Handeln sowie Verantwortung-sübernahme und können damit auch noch Gutes tun.

Mit ihrer Arbeit setzen die Tutoren ein besonderes Zeichen für soziale Verantwortung.

D. Mahler-Lindenmeier, Eva von Karpowitz



Wirtschaftsschüler verbringen eine Woche als Gäste an schwedischer Partnerschule in Nacka

 

Im Rahmen des Erasmus Plus Projektes Sport Events Make Friends verbrachten elf Schüler der Wirtschaftsschule eine Woche an der schwedischen Partnerschule nahe Stockholm. Die Schüler besuchten die Partnerschule Myrsjöskolan in Nacka. Dort arbeiteten sie am gemeinsamen Projekt. Dieses Projekt hat als Ziel, Sportveranstaltungen zu organisieren und durchzuführen. In Schweden fand die erste der drei Sportveranstaltungen statt. Im Rahmen des Erasmus Plus Projektes besuchten auch Schüler der italienischen Partnerschule aus Porto Torres die schwedische Schule. In international gemischten Teams fand ein Floorball-Turnier statt. Die Schüler verbrachten die Woche in schwedischen Gastfamilien und lernten so die skandinavische Lebensweise direkt kennen. Ausflüge und weitere sportliche Aktivitäten rundeten das abwechslungsreiche Programm ab.

Die Schüler waren von der Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Schweden überwältigt. Schnell wurden neue Freundschaften geknüpft, so dass die Schüler das Wiedersehen im Mai kaum erwarten können. Dann werden Schüler der Partnerschulen Dinkelsbühl besuchen, um am zweiten Teil der Sportveranstaltungen teilzunehmen. Im August des letzten Jahres war der Wirtschaftsschule als einziger Schule dieser Art in Deutschland die Erasmus Plus Förderung genehmigt worden. Die Fotos von unserem Schwedenaufenthalt gibt es in der Bildergalerie. (Erasmus - Schweden)



David Ehmann als bester Vorleser gekürt


Vorlesen – für viele ist das ein Begriff, der mit Kindheit und Gemütlichkeit verbunden wird. Allerdings ist gelungenes Vorlesen keine Selbstverständlichkeit. Vorlesen ist eine Kompetenz, die bereits in der Kindheit geschult werden muss, um die Begeisterung für Bücher weitergeben zu können. Sechstklässler, die gut und gerne lesen, haben jedes Jahr beim bundesweit stattfindenden Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. 600.000 Schülerinnen und Schüler nehmen insgesamt am Wettbewerb teil.

Ehe jedoch der bundesweite Wettbewerb stattfindet, prämieren die Schulen ihre Schulsieger, welche dann zu weiteren Wettbewerben fahren. In diesem Schuljahr konnte sich David Ehmann aus der Klasse F6A gegen neun weitere Teilnehmer durchsetzen. Zunächst präsentierten die Kinder Textabschnitte aus selbst gewählten Büchern, die sie zu Hause vorbereitet hatten. Diese Aufgabe meisterten alle Vorleserinnen und Vorleser mit Bravour. Anschließend folgte die weitaus größere Herausforderung: Die Schülerinnen und Schüler mussten zeigen, dass sie auch mit fremden Texten umgehen können. Obwohl sich auch in der zweiten Runde die meisten recht souverän präsentierten, gelang es der Jury, die aus der Deutschlehrerin Lisa Keilwerth und der Mitarbeiterin der Ganztagesbetreuung Cornelia Grode bestand, eine Entscheidung zu fällen. David Ehmann zeigte in beiden Runden, welch hervorragender Leser er ist. Die Kombination aus Können und Freude am Lesen macht ihn zu einem tollen Vertreter für unsere Schule. Wir sind sicher, er wird uns bei der nächsten Stufe des Wettbewerbs gekonnt und begeistert repräsentieren.

Lisa Keilwerth





Wirtschaftsschüler erkunden den heimischen Wald


Umweltschutz ist ein Schlagwort, das Schülern häufig begegnet. Deshalb werden im praxisorientierten Fach „Mensch und Umwelt“ an der Wirtschaftsschule themenspezifisch u.a. dort Schwerpunkte gesetzt. Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe in den ersten Schulwochen theoretisch mit dem Thema „Wald als wichtigen Lebensraum schützen“ beschäftigt hatten, folgte vor den Herbstferien ein Unterrichtsgang in die Mutschach.

Die Achtklässler und deren begleitende Lehrkraft Lisa Keilwerth trafen sich dort mit dem Revierförster Norbert Wilhelm. Dieser erläuterte den Schülern wichtige Lerninhalte anhand von Beispielen aus der Praxis. Es wurden die verschiedenen Baumarten untersucht, der Stockwerkbau des Waldes analysiert und die Zusammenhänge im Ökosystem Wald untersucht. Dass der Wald neben der Nutzungs-, Schutz- und Bildungsfunktion auch eine Erholungsfunktion aufweist, wissen die Schüler bereits aus dem Wahlfach „Sport Events Make Friends“, das aufgrund des Austauschprogramms mit Schulen in Schweden und Italien im Rahmen von Erasmus Plus stattfindet. In dem Wahlfach planen die Schüler einen Mountainbikewettbewerb in der Mutschach, wobei besonders die Erholungsfunktion des Waldes berücksichtigt werden soll. Die Jugendlichen nutzten deshalb die Gelegenheit, sich über die Bedingungen zu informieren, die bei solch einem Wettbewerb berücksichtigt werden müssen. Denn schließlich soll der Wald auch weiterhin für alle anderen mit seinen verschiedensten Funktionen zur Verfügung stehen. Unterrichtsgänge dieser Art, die Inhalte aus verschiedenen Fachbereichen und die Theorie mit der Praxis verknüpfen sind eine Bereicherung für die Schülerinnen und Schüler, denn sie erkennendadurch, dass sie nicht für die Schule sondern für das Leben lernen.

Lisa Keilwerth